küken

2008 hat franziska mit den kindern im kindergarten und mit der perfekten unterstützung von frau nobs (regelmässiges umdrehen der eier!) 16 eier im brutkasten ausgebrütet. daraus sind 13 gesunde küken geschlüpft. die kükenschar wurde nach einer weile in unseren hühnerstall umgesiedelt. nach und nach stellte sich heraus, dass recht viele hähne dabei waren, die sich rasch gegenseitig in die federn gerieten.

wir behielten einen wunderschönen hahn und die sieben hennen (der hähnchenüberfluss wurde verspeist). leider waren hennen nicht besonders folgsam, sie schliefen lieber auf büschen und bäumen anstatt im stall. das merkte natürlich schon bald der fuchs. kaum begannen die hennen mit dem eierlegen, holte sich der fuchs eine nach der anderen. es wäre eine interessante sache, herauszufinden, weshalb unser fuchs eierlegende hühner jenen die noch keine eier legen, vorzieht auch von den 5 zugekauften (eier legenden) hennen waren schon bald drei verschwunden. letztlich überwinterten wir eine kleine schar von 5 hennen und einem hahn.

im frühling setzte sich eine der selbst gebrüteten hennen ins nest und liess sich nicht mehr davon abbringen, eier zu sammeln und zu bebrüten. irgendwann hatten wir die glückliche idee, die eier zu kennzeichnen, denn das dumme huhn liess immer wieder ihre kolleginnen zu sich ins nest und wollte die so ergatterten eier nicht mehr hergeben. zu guter letzt sass sie auf 20 eiern und wollte sich noch mehr unterlegen lassen! von nun an entfernten wir täglich  3 - 4 frisch gelegte eier und nach einer ersten kontrolle weitere 4 stück.

an ostern war es tatsächlich so weit. das erste ei hatte eine kleine bruchstelle. innerhalb von 4 tagen schlüpften insgesamt 9 küken. eines starb schon kurz nach dem schlupf, eines wurde von der glucke zu tode getrampelt, eines verschwand auf dem ersten ausflug ins freie und unsere katze erwischte ein weiteres. zur zeit scharren 5 küken im hühnerhof, werden begluckt und aufgewärmt von  der henne und gefüttert auch vom hahn. die kleinen leben ziemlich gefährlich, da sie immer mal durch die lücken im maschendrahtzaun in die wiese hüpfen um dort nach essbarem zu scharren. wie lange das mit den katzen gut geht, bleibt abzuwarten.

   19. April 2009

  20. April 2009

  26. April 2009

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