| Meine Motivation Am
Anfang war die Kreativität, das Spielen mit der Kamera, die
spannenden Stunden in der Dunkelkammer, das gemeinsame Betrachten
und Verändern der Resultate.
Bald kamen die Kinder, deren Entwicklung man
doch in Bildern festhalten sollte, für die Dunkelkammer fehlten Raum
und Zeit.
Ich habe wie alle andern ein paar Familienfotos gemacht, deren
Entwicklung das Budget der wachsenden Familie irgendwann zu sehr
belastete. Also wurden hin und wieder Fotos gemacht, die Filme als
Kontaktabzüge entwickelt (man kann ja später noch..). Dann
begleitete uns die Kamera nur noch in den Urlaub.
Die erste Digitalkamera (Sony Cybershot)
faszinierte. Die Bilder waren scharf von vorn bis hinten, man konnte
direkt ins Sonnenlicht fotografieren und auch im Kirchendunkel gab
es noch gute Ergebnisse. Und ich konnte so viele Bilder machen wie
ich wollte es kostete gar nichts. Löschen machte ebenso viel Spass
wie knipsen. Aber jetzt musste eine digitale Kamera her, die mit den
Objektiven unserer analogen bestückt werden konnte. Die Nikon D70
half beim Einsieg. Mittlerweile fotografiere ich mit der D700.
Aber was treibt eine Amateurin wie mich dazu,
zu fotografieren. Es gibt keine Trophäen, keine Aufträge herein zu
holen. |